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Neue Publikation: Wie sich KI für KMU auszahlt

„KI-Tools zur Produktivitätssteigerung” – unter diesem Titel veröffentlicht das Zentrum für industrienahe Dienstleistungen erste Erkenntnisse einer laufenden Untersuchung über die Nutzung von KI-Tools in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in Baden-Württemberg. In der Publikation, die sich gezielt an KMU wendet, geht es um Einsatzfelder, Anwendungsfälle sowie um praxistaugliche und empfohlene KI-Tools. Darüber hinaus bietet die Publikation konkrete Handlungsempfehlungen für Unternehmen, die KI gezielt einsetzen wollen, sowie ein Erfolgsbeispiel aus der Unternehmenspraxis.

Nehmen Sie an unserer Studie teil!

Im Rahmen unserer aktuellen Befragung „Wachstum und Internationalisierung im Dienstleistungsgeschäft” bitten wir Unternehmen um ihre Teilnahme. Der Hintergrund: Im Bereich der industrienahen Dienstleistungen leben vor allem viele kleinere und mittlere Betriebe vom Projektgeschäft, also von einzelnen, kundenindividuellen Aufträgen. Ein Wachstum scheitert häufig daran, dass zwar die Zahl der Projekte erhöht werden kann, sich allerdings kaum Effizienzsteigerungen erzielen lassen. In der aktuellen Studie wird untersucht, was notwendig ist, um ein Dienstleistungsangebot erfolgreich in neue Märkte zu skalieren und auf welche Herausforderungen Unternehmen dabei stoßen.

Licht an für KI – Impulse für Produktion und industrienahe Services

Wie gelingt der erfolgreiche Einsatz von Künstlicher Intelligenz entlang der industriellen Wertschöpfungskette? Antworten darauf gibt das Afterwork-Event „Licht an für KI – Impulse für Produktion und industrienahe Services“ am 14. Juli 2026 bei der RIDI Leuchten GmbH in Jungingen. Die Veranstaltung bietet spannende Praxisimpulse aus Unternehmen und Forschung sowie die Gelegenheit, digitale Lösungen direkt vor Ort auszuprobieren. Auf dem Programm stehen unter anderem Vorträge zu KI-Tools sowie Demonstrationen von XR- und VR-Anwendungen und weiteren digitalen Lösungen. Die Veranstaltung richtet sich an alle, die sich praxisnah über Potenziale und Einsatzmöglichkeiten von KI in Produktion und industrienahen Dienstleistungen informieren möchten.
Freuen Sie sich auf interessante Einblicke, persönliche Gespräche und einen inspirierenden Austausch in entspannter Afterwork-Atmosphäre.

Zum Veranstaltungsflyer

Direkt zur Anmeldung

Käpsele Innovation Festival in Freiburg

Am 16. Juli 2026 verwandelt sich die SICK Arena Freiburg in Deutschlands größten Technologie- und Innovationspark. Über 30 unterschiedliche Stationen bieten den Besucherinnen und Besuchern eine Reise durch ein Labyrinth der neuesten Technologien und innovativsten Entwicklungen – hautnah, interaktiv und zum Selbsterleben. Der Auftritt des Zentrums für industrienahe Dienstleistungen steht unter dem Titel: „Produktivität steigern mit digitalen Anwendungen”. Hier können Sie digitale Tools – AR, VR, Smart Glasses, Drohne, 3D-Scan und KI-Anwendungen – live erleben und ihre Einsatzpotenziale erkunden.

Save the Date – Unsere Veranstaltungen im Herbst

22. September 2026
Rethinking Smart Services Vol. 7 auf der Insel Mainau
Zur 7. Rethinking Smart Services auf der Bodenseeinsel Mainau erwarten wir auch in diesem Jahr wieder mehr als 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus kleinen und mittleren Unternehmen. Fachvorträge und Best Practices werden zeigen, wie KMU mittels industrienaher Dienstleistungen ihre Wettbewerbsfähigkeit stärken können.

Informationen und Anmeldung
10. Oktober 2026
Forum I2 DL – intelligente innovative Dienstleistungen, Freiburg
Industrienahe Dienstleistungen gewinnen zunehmend an Bedeutung für die Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft von Unternehmen. Die Veranstaltung bietet einen Einblick in aktuelle Entwicklungen, zeigt konkrete Anwendungsbeispiele und gibt Impulse, wie Unternehmen industrienahe Dienstleistungen strategisch für ihr eigenes Wachstum nutzen können.

Informationen und Anmeldung
29. Oktober 2026
Praxisforum Servicetechnologie, Furtwangen
Gemeinsame Veranstaltung des Zentrums für industrienahe Dienstleistungen, des AFSMI und der Hochschule Furtwangen vermittelt einen Einblick in innovative Technologien, die im industriellen Service aktuell eingesetzt werden. Geboten werden Vorträge von Unternehmen zu Anwendungsbeispielen, ein Workshop und die Live-Demonstration technischer Lösungen.

Informationen und Anmeldung

Menschenzentrierte KI für produktive und innovative Dienstleistungen

Die neue Publikation des Zentrums für industrienahe Dienstleistungen bietet einen praxisorientierten Rahmen für die Entwicklung und Integration menschenzentrierter KI-Dienstleistungen zur Steigerung von Produktivität und Innovation. Der Hintergrund: Der Dienstleistungssektor steht vor strukturellen Produktivitäts- und Innovationsdefiziten. Unser neuer Orientierungsrahmen zeigt, wie Künstliche Intelligenz hier jenseits reiner Automatisierung wirken kann: als Partner in wissensintensiven Serviceprozessen. Dabei differenzieren wir drei Systemkategorien (assistierende, agentische und physische KI) und verknüpfen fünf Gestaltungsfelder: Akzeptanz, Mensch-KI-Dynamiken, technologische Anforderungen, Implementierung und Ethik.
Daraus entsteht ein phasenorientiertes Vorgehen, das Unternehmen jeder Größe eine strukturierte, soziotechnisch fundierte Einführung von KI ermöglicht – für mehr Produktivität, Innovationsfähigkeit und Servicequalität.

Jetzt kostenfrei lesen

Lesetipp: „KI lohnt sich eigentlich immer“

Das Wirtschaftsmagazin Top.Tirol veröffentlicht ein ausführliches Interview mit Prof. Dr. Maximilian Wolf und Anna Burkart von der Hochschule Albstadt-Sigmaringen über erste Ergebnisse ihrer aktuellen Untersuchung im Auftrag des Zentrums für industrienahe Dienstleistungen Baden-Württemberg (s.o.). Prof. Dr. Maximilian Wolf betont im Interview: „Unserer Erfahrung nach profitieren Unternehmen, die klar definieren, welche Ziele mit dem Einsatz von KI erreicht werden sollen – beispielsweise die konkrete Steigerung der Produktivität. Darüber hinaus ist die ‚KI Readiness‘ ein zentraler Faktor – also zum Beispiel die Frage, ob das Unternehmen Daten in einer Form vorliegen hat, die die KI benutzen kann.”
Und Anna Burkart ergänzt: „KI lohnt sich eigentlich immer: Im Rahmen unserer Studie konnten wir keinen Bereich identifizieren, in dem ein Rückgang der Produktivität verzeichnet wurde.”

Zum Interview auf Top.Tirol

Die Partner des Zentrums für industrienahe Dienstleistungen stellen sich vor

Heute: Das Team der Hochschule Furtwangen

„Wir machen technologiebasierte Dienstleistungen für den Mittelstand erlebbar – von der ersten Idee bis zum erprobten Service.“
Dieses Selbstverständnis prägt die Arbeit der Forschungsgruppe Service Innovation an der Hochschule Furtwangen (HFU). Angesiedelt am Institut für Produkt- und Service Engineering, gehört die Gruppe seit über einem Jahrzehnt zu den aktiven Akteuren der deutschen Serviceforschung. Ihr Anliegen ist die Gestaltung und Entwicklung innovativer Dienstleistungen unter Einsatz moderner Technologien – mit einem klaren Fokus auf Smart Services, Robotik und künstliche Intelligenz im Kontext von Produkt-Service-Systemen und neuen Geschäftsmodellen. Das Besondere ist die Verbindung von wissenschaftlichem Anspruch und technischer Umsetzungskraft. Geleitet wird sie von Prof. Dr.-Ing. Christian van Husen, der Service-Erfahrung aus Industrie, Forschung und Beratung mitbringt und mit der Methode des Service Prototyping einen Ansatz geprägt hat, mit dem Dienstleistungen bereits im Entwicklungsstadium erlebbar, kommunizierbar und bewertbar werden. Im Team bündeln sich Kompetenzen, die den gesamten Innovationsbogen abdecken: von der konzeptionellen Herleitung technischer und produktbegleitender Services über die menschenzentrierte Gestaltung KI-basierter Smart Services bis hin zur Softwareentwicklung – einschließlich AR- und VR-Anwendungen, mobiler Lösungen und Web-Frontends, mit denen neue Servicekonzepte prototypisch realisiert und getestet werden.
Nick Tugarin, Matthias Mühl, Benjamin Peric, Christian van Husen, Isger Glauninger (v. l.)
Im Mittelpunkt der aktuellen Arbeit steht die Mitwirkung im Zentrum für industrienahe Dienstleistungen. Gemeinsam mit Unternehmen in Baden-Württemberg setzt die Gruppe Entwicklungsprojekte zur Konzeption und Umsetzung komplexer, digital unterstützter Services auf. Dass diese Arbeit anspruchsvoll und herausfordernd ist, gehört dazu – ebenso wie die Freude an der gemeinsamen Entwicklung neuer Lösungen. Genau darin liegt das Selbstverständnis der Forschungsgruppe Service Innovation: technologiebasierte, digital unterstützte Dienstleistungen für kleine und mittlere Unternehmen zugänglich, anwendungsnah und partnerschaftlich zu gestalten – und damit einen Beitrag zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts Baden-Württemberg zu leisten.
Der Newsletter wird vom Zentrum für industrienahe Dienstleistungen herausgegeben, das durch das Ministerium für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus Baden-Württemberg gefördert wird.
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