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Bewerben Sie sich für unsere Verbundprojekte

Sie sind auf der Suche nach neuen Geschäftsideen? Sie möchten Ihr Dienstleistungsgeschäft ausbauen? Wir laden Sie herzlich ein, sich mit Ihrem Unternehmen aktiv einzubringen: Über die Internetseite des Zentrums für industrienahe Dienstleistungen können Unternehmen aus Baden-Württemberg unkompliziert Kontakt aufnehmen und eigene Ideen sowie Vorschläge für zukunftsweisende Forschungs- und Entwicklungsprojekte einreichen. Die Innovationsprojekte werden so umgesetzt und wissenschaftlich begleitet, dass der gesamte Bereich der industrienahen Dienstleistungen von den Ergebnissen profitieren kann.
Das Zentrum für industrienahe Dienstleistungen und seine Verbundprojekte werden vom Ministerium für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus Baden-Württemberg gefördert und sind für die Unternehmen kostenfrei.

Zur Bewerbung

Self-Service vs. Wartungsvertrag

Die Analyse und Entwicklung eines tragfähigen Service-Geschäftsmodells war das Thema des aktuellen Verbundprojekts des Zentrums für industrienahe Dienstleistungen mit der acp systems AG. Der Maschinen- und Anlagenbauer mit Stammsitz in Zimmern ist Technologieführer im Bereich Advanced Clean Production – hochpräziser, umweltfreundlicher automatisierter Oberflächenreinigung und -bearbeitung in der Industrie. Das Projekt mit der HTWG Konstanz sollte klären, welchen Nutzen und welche Grenzen Self-Services für das Unternehmen und seine Kunden haben, welche Vorteile sie gegenüber den bisherigen Full-Service-Wartungsverträgen bieten und welche Voraussetzungen für ein solches Angebot geschaffen werden müssten. Die Basis dafür boten eine Serviceprozessanalyse, eine Kundenbefragung, szenariobasierte Wirtschaftlichkeitsrechnungen sowie eine Geschäftsmodellkonzeption. Diese Methodik lässt sich auf andere Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus sowie auf weitere technische B2B-Branchen übertragen.
Besonders geeignet sind Unternehmen mit wiederkehrenden Wartungsleistungen, standardisierbaren Komponenten und einer auf verschiedene Regionen verteilten Kundenbasis. Wie dies funktioniert und warum sich die acp systems AG auf Basis der Ergebnisse entschieden hat, dass ein vollständiger Wechsel vom Wartungsvertrag zum Self-Service unter den aktuellen Rahmenbedingungen wirtschaftlich nicht sinnvoll ist, lesen Sie hier:

Mehr zum Verbundprojekt mit acp systems AG

Rethinking Smart Services am 22. September 2026

Unsere jährliche Veranstaltung auf der Insel Mainau im Bodensee steht vor der Tür: Auf der 7. Rethinking Smart Services geht es um die Frage, wie industrienahe Dienstleistungen die Produktivität steigern und neue, zukunftsfähige Geschäftsmodelle ermöglichen. Freuen Sie sich auf Fachvorträge, Best-Practice-Beispiele und interaktive Workshops wie den „Schnellcheck für KI-Potenziale im Unternehmen”, den „Produktivitätsmotor ECM” (Enterprise Content Management) oder „Immersive Videos für Arbeits- und IT-Sicherheit”. Nutzen Sie die Gelegenheit zum Austausch und zur Entwicklung neuer Ideen. Wie in den Vorjahren haben sich bereits rund 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zur Rethinking Smart Services am 22. September 2026 (13:00 bis 19:30 Uhr) angemeldet. Seien auch Sie kurzfristig noch dabei!

Zahl des Monats

182
... Milliarden Euro erwirtschafteten deutsche Industrieunternehmen im Jahr 2024 mit produktbegleitenden Dienstleistungen wie Beratung, Montage, Reparatur oder Wartung sowie Daten- und Softwarelösungen. Diese Dienstleistungen haben in den letzten zehn Jahren stark an Bedeutung gewonnen. Quelle: ifo Konjunkturumfrage 2025

Forum I2 DL – intelligente innovative Dienstleistungen in Freiburg

Industrienahe Dienstleistungen gewinnen zusehends an Bedeutung für die Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft von Unternehmen. Um neue Geschäftsmodelle, effizientere Prozesse und digitale Lösungen praxisnah voranzubringen, lädt die IHK Freiburg mit dem Zentrum für industrienahe Dienstleistungen Baden-Württemberg und bwcon GmbH am Donnerstag, den 15. Oktober 2026, von 10:00 bis 18:00 Uhr zum kostenfreien Präsenzevent „Forum I2 DL – intelligente innovative Dienstleistungen“ ein. Die Veranstaltung richtet sich an Geschäftsführerinnen und Geschäftsführer, Innovations- und Digitalisierungsverantwortliche aus dem verarbeitenden Gewerbe, industrienahe Dienstleister sowie Vertretungen aus Forschung und Start-ups. Neben spannenden Impulsen und Netzwerkmöglichkeiten erwartet Sie eine hochkarätig besetzte Podiumsdiskussion zur Transformation industrienaher Dienstleistungen unter anderem mit Prof. Dr.-Ing. Christian van Husen (Hochschule Furtwangen), Dominik Stelzmüller (bwcon) und Marc Scherer (Wiha Werkzeuge GmbH).
Darüber hinaus bieten interaktive Praxis-Workshops konkrete Einblicke in Methoden wie Service Prototyping, Service Blueprinting und die Entwicklung KI-gestützter Serviceprozesse. Sichern Sie sich Ihren Platz und informieren Sie sich über das detaillierte Programm:

Information und Anmeldung zum Forum I2 DL

Qualifizierung für die Dienstleistungsberatung

Unser kostenloses Weiterbildungsangebot für Beraterinnen und Berater in Baden-Württemberg geht in die nächste Runde. Mit der Seminarreihe „Qualifizierung für die Dienstleistungsberatung” unterstützt das Zentrum für industrienahe Dienstleistungen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei der gezielten Erweiterung des eigenen Beratungsangebots. Die nächsten Termine der erfolgreichen Seminarreihe finden in Stuttgart und Karlsruhe statt. Am 8. Oktober 2026 steht in Stuttgart das Thema „Dienstleistungen systematisch gestalten” auf dem Programm. Die Teilnehmenden lernen hier auf interaktive Weise, wie sie ihre Kunden Schritt für Schritt von der ersten Dienstleistungsidee bis zur erfolgreichen Umsetzung im Markt begleiten können. Am 22. Oktober 2026 geht es in Karlsruhe weiter mit dem Thema „Dienstleistungs-Produktivität steigern“.
Hier geht es darum, die Produktivität von Dienstleistungen zu analysieren, geeignete Verbesserungsmaßnahmen abzuleiten und deren Umsetzung zu begleiten. Die Qualifizierung ist dank der Förderung des Ministeriums für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus Baden-Württemberg für im Land tätige Beraterinnen und Berater kostenfrei.

Information zu den Beraterschulungen

Workshopreihe Geschäftsmodell-Entwicklung 2.0 in Heilbronn

Profitieren Sie von dem Fachwissen der Experten der Universität Siegen und entwickeln Sie mit ihnen Ihr zukunftsfähiges Geschäftsmodell! Am 1. Oktober startet im uih! Urban Innovation Hub in der Heilbronner Innenstadt die dreiteilige Veranstaltungsreihe des Zentrums für industrienahe Dienstleistungen Baden-Württemberg zur Geschäftsmodellentwicklung 2.0. Weitere Termine sind am 29. Oktober und 26. November 2026, jeweils ab 18:30 Uhr. Die Workshopreihe, die bereits zum dritten Mal stattfindet, wird vom Ministerium für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus Baden-Württemberg gefördert. Das Angebot richtet sich an kleine und mittlere Anbieter industrienaher, vor allem technischer Dienstleistungen in Baden-Württemberg wie beispielsweise IT-Systemhäuser, Ingenieur-/Planungsbüros, technische Beratungen, Mess-/Prüf-/Automatisierungs-dienstleister sowie industrielle und handwerkliche Zulieferbetriebe.
Ziel der Veranstaltungen ist es, kleine und mittlere Unternehmen auf dem Weg zu digital angereicherten Geschäftsmodellen zu unterstützen. Die Teilnahme ist dank der Förderung des Ministeriums für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus Baden-Württemberg kostenfrei. Unterstützt wird die Workshopreihe von der Stadt Heilbronn, der IHK Heilbronn-Franken, dem Fraunhofer HNFIZ, dem uih! Urban Innovation Hub und der Universität Siegen.

Zum Veranstaltungs-Flyer

Zur Anmeldung

Die Partner des Zentrums für industrienahe Dienstleistungen stellen sich vor

Heute: Das Team der HTWG Konstanz

„Wir verbinden wissenschaftliche Erkenntnisse mit praxistauglichen Lösungen, damit kleine und mittlere Unternehmen ihre Dienstleistungen und Geschäftsprozesse zukunftsfähig gestalten können“, so beschreiben die Kolleginnen und Kollegen des Projektteams an der HTWG Konstanz ihre Arbeit an der Schnittstelle von Forschung, Wissenstransfer und betrieblicher Praxis. Im Mittelpunkt stehen kleine und mittlere Unternehmen, die bei der Digitalisierung ihrer Dienstleistungen, Geschäftsmodelle und internen Abläufe unterstützt werden. Gemeinsam mit den Unternehmen werden Fragestellungen identifiziert, geeignete Vorgehensweisen entwickelt und praxisnahe Projekte umgesetzt – von der ersten Konzeption bis hin zu konkreten Lösungsansätzen.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der verständlichen Aufbereitung und Weitergabe von Wissen. Das Team erstellt Studien, Leitfäden, Publikationen und Veröffentlichungen zu aktuellen Themen der Dienstleistungsentwicklung und Digitalisierung. Forschungsergebnisse sollen nicht nur veröffentlicht, sondern gezielt in die betriebliche Anwendung übertragen werden. Dabei versteht sich die HTWG nicht nur als wissenschaftlicher Partner, sondern auch als aktive Unterstützung für Unternehmen, die bestehende Geschäftsprozesse verbessern, neue Abläufe entwickeln oder Veränderungsprozesse strukturiert gestalten möchten.
Lucas Beyer, Julian Kemmer, Stefan Schweiger, Timo Fulde, Maximilian de Geus (v. l.)
Außerdem gestaltet das Team Workshops, Fachvorträge und Veranstaltungen – zum Beispiel im Rahmen der Rethinking Smart Services, die demnächst bereits zum siebten Mal stattfindet (s.o.).
Zum Leistungsspektrum gehört außerdem die interne Begleitung von Projekten direkt im Unternehmen. Mit Expertise in den Bereichen Change- und Wissensmanagement unterstützt das Team dabei, Veränderungen nachhaltig zu verankern, vorhandenes Wissen besser nutzbar zu machen und Mitarbeitende frühzeitig einzubeziehen. Einen besonders anschaulichen Zugang zu neuen Technologien ermöglichen Demonstratoren wie Smart Glasses, AR- und VR-Brillen, 3D-Handscanner oder Flugdrohnen. Unternehmen bietet sich vor Ort die Möglichkeit zu prüfen, welche Technologien für schnelle und praxisnahe Prozessoptimierungen geeignet wären.
Der Newsletter wird vom Zentrum für industrienahe Dienstleistungen herausgegeben, das durch das Ministerium für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus Baden-Württemberg gefördert wird.
Das Zentrum für industrienahe Dienstleistungen in den Sozialen Medien:
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